Info:
Das Tutorial bezieht sich auf die TXP Version 4.0.0.
Es deckt die allg. Basics ab. Der Einstieg in TXP wird sehr erleichtert,
wenn man etwas CSS kann und zumindest weiß was PHP und
MySql
ist. Ohne Kenntnisse davon kann der Einstieg in TXP frustrierend
werden. Ich würde davon abraten.
Für alle anderen kann TXP ein spannendes Projekt werden.
Bei der Beschreibung habe ich mich weitestgehend an die deutschen
Bezeichnungen gehalten.
Viel Spaß und Erfolg, A. L.,
Köln, Juli
2005
www.textpattern.kbbu.de
www.txpmagazine.kbbu.de
post (@) kbbu.de
Download
TXP wird kontinuierlich weiter entwickelt. Die derzeitigen Dateien
zur TXP 4.0.0 erhält man unter:
textpattern.com/deanload
Die jeweils neueste Revision erhält
man unter:
TXP TRAC
TXP von Innen:
Scott Goodwin hat eine TXP Testversion zu Verfügung
gestellt.
Mal reinschauen? Kein Problem. Beachte username und passwort.
TXP Testversion
Weitere TXP Resourcen:
Textbook:
ist
die offizielle TXP Dokumentation (auf Englisch)
TXP Forum: forum.textpattern.com
Textile Referenz in Englisch
www.hobix.com/textile/
TXP Tut on english: mnorton.chaosnet.org/txp/
TXP TAG Manual in Deutsch:
textpattern.kbbu.de/tags
Zentrale Plugin Liste, Tips & Tricks, Templates, Tutorials (Engl.):
textpattern.org
Stylesheet für Anfänger:
textgarden.org
*[TextPattern is ©2004 by Dean Allen and distributed under the
terms of the GNU Free Documentation License without any restriction.]
Grundsätzliches zu RSS:
www.uckan.info
TXP Artikel auf kbbu.de:
www.textpattern.kbbu.de

Textpattern kann auf einem Server als auch zu Testzwecken auf dem eigenen Rechner installiert werden.
Dabei kann von einer 'Installation' im eigentlichen Sinne nicht die Rede sein. Keine der Dateien noch die setup.php greifen ins System ein! Sollte der erste Installationsversuch mißlingen, kann man die Dateien und Ordner einfach wieder löschen. Ihr System wird davon nicht berührt.
Zu Testzwecken benötigt man auf dem eigenen Rechner einen Server mit PHP und MySql. Für PC-Systeme unter Windows eignet sich da ein sogenanntes WAMP. WAMP bedeutet nichts anderes als ein Softwarepaket das den Apacheserver plus PHP plus MySql enthält. Unter Linux nennt man das ganze LAMP. WAMP ist einfach zu installieren. Das gesamt Softwarepaket erhält man inkl. Installationsanweisung zb. bei www.xampp.de. Es ist frei erhältlich, leicht zu installieren und kann ebenso leicht einfach wieder gelöscht werden. Eine detailierte Schritt-für-Schritt Anleitung in Englisch findet sich auch im Textbook. Ein besonders leicht zu installierendes WAMP/LAMP erhält man auch unter www.easyphp.org. Sagte man mir.
Auch diese Software greift nicht ins System ein! Mit einem WAMP hat man
einen Server auf dem eigene Rechner und kann damit die Situation im Internet
simulieren.
Um einfach mal ein CMS wie TXP auzuprobieren, ohne sich gleich Webspace
zuzulegen, ist ein WAMP hervorragend geeignet. Abgesehen davon kann man
nach herzenslust herumexperimentieren und alles zerstören ohne damit größeren
Schaden anzurichten:-).
Um TXP auf dem eigenen Rechner zu testen muß vor der 'Installation'
eine Datenbank angelegt werden. MySql an sich ist keine Datenbank sondern
bietet viel mehr die Möglichkeit Datenbanken
zu erstellen. Um dies elegant und einfach zu gestalten, nutzt man ein kleines
Zusatzprogramm namens phpMyAdmin. phpMyAdmin ist i. allg. bei den WAMP Paketen
dabei. Haben sie sich das xampp zugelegt, dann gelangt man über
einen Link auf der Einstiegsseite zu phpMyAdmin. Klicken sie auf phpMyAdmin.
Es öffnet
sich eine grau-blaue Oberfläche. Unter 'Willkommen....' befindet sich
das Feld: 'Neue Datenbank anlegen'. Geben sie hier einen Namen für die
Textpattern-Datenbank ein. Klicken auf "Anlegen". Okay, das wars.
Damit sind fast alle Voraussetzungen geschaffen TXP erfolgreich zu installieren.
Eine einzelne MySql-Datenbank kann auch einfach wieder über phpMyAdmin gelöscht
werden, sofern man meint, etwas stimme mit der Datenbank nicht.
(Sollten man das WAMP komplett löschen, dann gehen damit auch die Datenbanken verloren! Rein physisch liegen die Datenbanken in keiner Datei auf ihrem Rechner vor, so wie man es z. B. von Excel oder Access gewohnt ist.)
Als nächstes entpackt man die Textpattern Zip in das Verzeichnis
htdocs des WAMP. Übersichtlicher ist es jedoch einen seperaten Ordner
in htdocs anzulegen und die TXP Zip dorthin zu entpacken.
Für Newbies:
nennt den Unterordner NICHT "textpattern". Das führt meist zu Verwirrung,
da es solch einen in TXP schon gibt.
Im Großen und Ganzen ist es relativ egal, wo man TXP unter htdocs
hinlegt. Einzig und allein wird es später für die Pfadangabe
zur eigene Site wichtig. Darauf komme ich weiter unten.
UP
Haben sie sich
Im Browser sollte dann ein Dropdownfeld, in dem man die Sprache selektieren
kann, erscheinen. Das macht man und klickt submit. (Die aktuelle Sprachdatei
liegt übrigens nicht der TXP Zip bei. Sie wird, nachdem das setup
abgeschlossen ist, von einem externen Server geladen. Halten sie daher
eine aktive Internetverbindung aufrecht.)
WICHTIG: Die nächstfolgende Abfrage muß korrekt
ausgefüllt
werden. Aus den Angaben werden die Eintragungen für die config.php
generiert. Ohne korrekte Angaben in der config.php funktioniert
TXP nicht! Zwingend notwendig sind die Angaben für die MySql Datenbank
(Login, Server, Datenbankname). Ein Passwort wird lokal nur erforderlich
sofern man dieses explizit unter MySql angelegt hat. Bei einer Installation
auf einem externen Server ist das Passwort zwingend erforderlich.
Bei lokalen
Installationen ist der Login:root und der Server:localhost.
Im allg. liest Textpattern den Serverpfad und die Website URL selbsttätig
und korrekt aus. Hier sollte man nichts ändern. Das Feld 'Table prefix'
lassen sie bei einer Standardinstallation bitte frei.

(Screen I: Abfrageinterface, Daten rot hervorgehoben)
Hat man die Angaben gemacht, klickt man 'next' und erhält eine
Aufforderung im Verzeichnis 'textpattern' eine config.php zu erstellen
und einige Zeilen vorgegebenen Code hinein zu kopieren.
WICHTIG: Die config.php liegt als config.default.php
schon vor. Man kopiert die Zeilen in die config.php.default und
speichert diese als config.php ab! (Zur Orientierung
habe ich oben rechts im Screen I einen Beispielcode einer config.php Eintragung
einkopiert.)
Als nächstes
wird man noch nach einigen Angaben zum Loginnamen und Emailadresse befragt.
WICHTIG: Die
Angaben dienen dazu sie als Admin anzulegen und ihnen einen Login in das
Interface zu ermöglichen. Bitte notieren sie sich ihre Login-Angaben.
Es ist schon häufiger vorgekommen, dass User diese während des
setups vergessen haben mit dem Resultat, dass sie trostlos vor Textpattern
saßen
und sich nicht einloggen konnten.
Nach einem weiteren Klick sollten sie von Textpattern das Okay bekommen,
sich in das Administrationsinterface einloggen zu können. Haben sie
es bis hierhin geschafft, klopfen sie sich auf die Schulter :).
Zur Sicherheit sollten sie
Soll Textpattern auf einem externen Server installiert werden, dann beachten man die Voraussetzungen, die der Server erfüllen muß (PHP 4.3+, MySql 3.23+). Sie benötigen darüberhinaus den Datenbanknamen und ihr Passwort. Auf ihrem eigenen Rechner können sie sich den Datenbanknamen und das Passwort selbst ausdenken. Auf gemietetem Serverplatz wird das vom Hoster vorgegeben, sofern sie es nicht selbst über Plesk, cPanel oder ähnliche Tools selbst anlegen konnten. Häufig hat man auch nur die Möglichkeit eine oder zwei Datenbanken zu nutzen und kann nicht, wie auf dem eigenen Rechner, soviele Datenbanken anlegen, wie man will. Genaue Auskunft über die ihnen zu Verfügung stehenden MySql Datenbanken, dem Passwort sowie den Serverpfaden, erhalten sie von ihrem Provider.
Ein Setup auf einem externen Server erfolgt genauso wie die unter
Punkt 1.1.1 beschriebene lokale Installation. Sollten sie die Textpattern
zip nicht auf dem Server entpacken können, tun sie dies lokal auf ihrem
Rechner und schieben dann den Inhalt auf den Server. Haben sie dies
gemacht, öffnen sie ihren Browser und geben den Pfad zum textpattern
Verzeichnis an:
http://www.meineDomain.de/textpattern/
Folgen sie der Abfrage. Tragen sie ihr Passwort, den Datenbanknamen etc. korrekt ein. Verändern sie nichts an den von Textpattern selbsttätig herausgefundenen Pfaden. Erstellen sie, wie angegeben, die config.php. Notieren sie sich ihre Logindaten. Orientieren sie sich gegebenenfalls an Kapitel 1.1.1.
Inzwischen ist ein Textpattern setup kindeleicht. Fehler treten in der Regel nur selten auf und sind leider fast immer selbst verschuldet.
Haben sie das setup erfolgreich hinbekommen und sich das erste Mal eingeloggt, seien sie stolz auf sich und genehmigen sie sich ein Bier :) (oder für Frauen: Sekt).
Textpattern kann auch in einem Unterverzeichnis angelegt werden - am setup ändert
das nichts.
UP
Bisher hatte man es als OS X-Nutzer nicht ganz so leicht Textpattern lokal
auf seinem Rechner zu installieren. Einige kryptische Terminal-Befehle mussten
schon eingegeben werden, um z.B. einen MySQL-Benutzer zu erstellen.
Nun, diese
Tage sind vorbei, es gibt nämlich jetzt MAMP von
der Firma Webedition. MAMP steht für Macintosh, Apache, MySQL und PHP und
alle aufgeführten Komponenten befinden sich im Ordner MAMP innerhalb des
Applikation-Ordners.
WICHTIG: MAMP muss dort abgelegt werden, sonst funktionieren
die Pfade nicht.
Damit hat man eine komplette Serverumgebung auf seinem Mac.
Zudem ist die Software Open Source und somit kostenlos.
Das Beste ist, das MAMP keinerlei Änderungen am System vornimmt Eine bestehende
Apache-Installation wird nicht berührt. Alles befindet sich im Ordner MAMP,
auch die Webseiten und MYSQL-Daten. Somit braucht man nur noch den MAMP-Ordner
zu backupen und alles ist gut im Schadensfall. Wenn man MAMP nicht mehr benötigt,
kann man einfach den Ordner in den Papierkorb legen und fertig.
Zurück zu
Textpattern: Einfach den Inhalt des heruntergeladenen Textpattern-Archivs in
den Ordner MAMP/htdocs legen. Am besten zur besseren Übersicht einen
Unterordner anlegen (z.B. ProjektX).
Über die URL http://localhost:8888/MAMP/ die MAMP-Startpage aufrufen und
oben in der Navigationsleiste phpMyAdmin starten. Dort eine neue MySQL-Datenbank
anlegen und das Textpattern Setup über die URL: http://127.0.0.1:8888/Unterverzeichnis/textpattern/
aufrufen. Dort die erforderlichen Daten eintragen: MySQL login ist root mit
dem Passwort root.
MySQL Server: 127.0.0.1:8889.
MySQL Database ist halt der Name der Datenbank, die unter phpMyAdmin angelegt
wurde. Auf OK klicken und die Daten der darauffolgenden Seite per Apfel+C kopieren
und in die Datei config.default.php pasten. Anschließend die Datei in config.php umbenennen.
Zum Schluß noch
das Verzeichnis setup löschen. Das wars.
Eine Schritt-für-Schritt Anleitung auf Englisch
mit etlichen Screenshot findet man auch auf maczelot.com. Die
Anleitung bezieht sich noch auf eine vorhergende TXP Version. Der einzige Unterschied
zur derzeitigen TXP Version 4+ liegt darin, dass statt des Löschens der setup.php
das Verzeichnis setup zum Schluß gelöscht werden muß.
UP
Hat man sich erfolgreich in TXP Administartionsoberfläche eingeloggt,
sollte man zu erst das Diagnosetool schecken. Dieses findet sich unter
Administration/Diagnose.
Das Diagnosetool vermerkt die Grundeinstellungen ihres Servers sowie
potentiell auftretende Fehler.
Ist der Setup erfolgreich verlaufen, sollte
hier keine Fehlerangabe in roter Schrift auftauchen.
Nach einem frischen Setup oder einem Update sollte man das Verzeichnis Setup löschen. Im Diagnosetool wird man dankenswerterweise darauf hingewiesen. Hat man andere, unverständliche Fehlermeldungen, poste man bitte in der deutschen Forensektion.
Als nächstes trägt man unter Administration/Einstellungen
den Namen der Website und u. U. den Slogan der Seite
ein. Die Webadresse hat TXP schon selbst herausgefunden. Hier ist nichts
zu ändern.
Nun folgt man den weiteren Einstellungen und nimmt diese entsprechend vor.
Deutsche Zeitzone ist GMT +1.
Um TXP auf Fehler zu testen kann man unter Produktionsstatus auf 'Test' oder 'Debug' umstellen. Im Debug-Modus werden PHP Errors oder Notices auf der Startseite ausgegeben. Im Quelltext der Startseite findet man detailierte Angaben zu den Fehlern unterhalb des originalen Quelltextes.
Der Test-Modus unterscheidet sich vom Debut-Modus dadurch, dass nur im Quelltext Angaben zu Runtime, Anzahl der Queries sowie dem Memory gemacht werden. Errors und Notices werden nicht einzeln aufgelistet.
Man beachte, dass nicht alle Notices auf gravierende Fehler schließen lassen. Bei vielen handelt es sich einfach nur um Informationen. Bei sogenannten Errors handelt es sich allerdings um Fehler, denen man nachgehen muß.
Im Produktionsstatus 'Live' wird die Ausgabe von Fehlern unterdrückt
und es werden keine zusätzlichen Informationen ausgegeben.
Nach einen frischen Setup oder einem Update sollte man zu erst den
Debug-Modus einstellen, kurz die Seite auf Errors untersuchen und dann
'Live' schalten sofern man keine Errors hat.
Hat man ein Upgrade einer englischen Version gemacht, kann man unter
TXP v. 4+ nun eine deutsche Sprachdatei installieren. Ebenso ist
es auch möglich hier leicht zwischen einzelnen Sprachen hin und her
zu schalten. Das ist manchmal recht sinnig, wenn man z. B. eine deutsche
Version benutzt aber die englischen Interfacebezeichnungen benötigt
um im TXP Forum eine Frage zu stellen.
Hier ein Beispiel wie man von
einer englischen Version auf eine deutsche umstellt:
Dazu geht man unter admin/preferences/Manage languages und installiert 'Deutsch'.
WICHTIG: danach selektiert man im oberen Feld 'Deutsch'
als Sprache aus und speichert dies ab!

Damit sollte sich das gesamte Interface automatisch in die deutsche
Sprache ändern. Dies geht mit jeder verfügbaren anderen Sprache
ebenso. Die deutsche Lokalisation wurde dankenswerterweise von Nils
Hörrmann und René Tschannen erstellt.
Nun sollte man
sich mit der weiteren Oberfläche und der Struktur des CMS vertraut
machen. Oberhalb befindet sich eine Navigationsleiste. Deren Aufbau gliedert
sich wie folgt:
Präsentation
Admininstration
[Erweiterungen, (erscheint, wenn man solche installiert)]
Seite anzeigen
UP
Statt jetzt die Navigationsleiste im Einzelnen zu erklären beschränke
ich mich auf die Darstellung der Zusammenhänge. TXP unterscheidet
zwischen dem Content (Artikel, Links, Bildern, Dateien) und deren Präsentation.
Zentral ist der Begriff 'Sektion'.
UP
"Sektionen" sind bei Textpattern übergeordnete Bereiche,
mit denen man
die Inhalte einer Website in verschiedene Bereiche (=Sektionen) aufteilen
kann. Im Allg. sind es z. B. Startseite, Hobbyseite, Kontaktseite..., und
was es eben noch so für Hauptpunkte auf der Seite geben soll.
Jeder Sektion kann ein eigenes Erscheinungsbild geben werden. Dies erfolgt über
die Zuweisung einer eigenen "Seitenvorlage". Eine "Seitenvorlage" beinhaltet
nichts anderes als den
X/HTML Quellcode der Seite. Die Seitenvorlage findet man unter Präsentation/Seitenvorlage.
Jeder Seitenvorlage kann man wiederum eine (CSS) Stilvorlage zuweisen.
Mehr zu Stilvorlagen unter Punkt 2.1.7.
WICHTIG: Die Zusammenhänge erhellen sich, wenn man
sich verdeutlicht, wie ein dynamisches CMS funktioniert. Zu allererst muß man
wissen, dass TXP mit nur einer (!) index Seite arbeitet. In diese eine Seite
werden die Daten alle dynamisch eingefügt und zwar genauso, wie man
es einstellt. TXP muß man also mitteilen, welche Seitenvorlage für
die Startseite zu verwenden ist. Genauso, welche Seitenvorlage(n) für
die anderen Sektionen. Weiterhin muß man mitteilen welche Stilvorlage
die einzelne Sektion verwenden soll. Damit schafft man das Grundgerüst
der Website!
In TXP sind schon zwei Sektionen angelegt. Diese sind: 'article' und
'about'. Man kann beliebig viele weitere Sektionen selbst anlegen. Unter
'Standard' legt man fest, welche Seitenvorlage und Stilvorlage die Startseite
(auch Frontpage genannt) verwenden soll.

Der Sektion 'about' hat Dean Allen standardmäßig eine Seitenvorlage namens 'default' zugeordnet. Die 'default' Seite kann man unter Präsentation/Seitenvorlage ansehen. Es ist eine ganz einfache X/HTML Seite. Der X/HTML Code kann nach Belieben verändert werden. Grundsätzlich gilt, dass man die Seitenvorlage default nicht (!) löschen kann. TXP benötigt immer mindestens eine Seitenvorlage um zu funktionieren.
Einer Sektion kann man einen Namen sowie einen Titel zuweisen. Der Unterschied
liegt darin, dass der Name intern verwendet wird, während der Titel
z. B. in einer Liste aller Sektionen (z. B: als Navigationsmenue) auf
der Website erscheint. Der Name kann also 'wZ' lauten, während der
Titel 'wilde Zeiten' lauten
könnte. Für den Namen gelten darüber
hinaus die selben Regeln wie für Webadressen im Internet allgemein:
Sonderzeichen und Umlaute sind nicht erlaubt. Eine Sektion kann zwar
den Titel „Meine Süße“ haben,
im Namen müssen dann jedoch alle Sonderzeichen entfallen: „Meine-Suesse“ (Textpattern
nimmt diese Änderungen im Zweifelsfall automatisch vor).
WICHTIG: "Auf der Startseite anzeigen?" bedeutet, dass
man wählen kann, ob die Artikel, die einer Sektion zugeordnet wurden,
auf der Startseite erscheinen sollen. Das ist natürlich für die Artikel
bzw. Texte einer Kontaktseite nicht empfehlenswert und daher in diesem
Beispiel auch ausgeschaltet.
Zur Verlinkung der einzelnen Sektionen siehe Pkt. 3.6 .
Wie das alles im Detail umgesetzt wird, steht unter Pkt. 3.4 u. 3.5.
UP
Eine "Kategorie" ist nichts anderes als eine zusätzliche Ausweisung des Contents (Artikel, Links, Bilder, Dateien). In TXP sind Kategorien ein Ordnunsprinzip.
Bsp.: hat man einen Blog oder eine Website, die sich um Musik dreht,
kann man diverse Kategorien anlegen wie: HipHop, Pop, Techno, Neuerscheinungen,
Dancefloor, Dj´s....etc. Schreibt man einen Artikel zu Dj´s,
kann man diesem die entsprechende Kategorie zuordnen. Kategorien dienen
dazu alle Artikel, die zu einer speziellen Kategorie gehören, auszufiltern
und anzuzeigen.

Links, Bildern und Dateien kann man ebenfalls Kategorien zuordnen. Das
ist sehr sinnig, da man über
die unterschiedlichen Kategorien auf der Website Inhalte je nach Kategorie
filtern und anzeigen kann.
Kurzum: Kategorien haben nur mit Ordnung zu tun und nicht mit Aussehen
oder Seiten. Kategorien legt man unter Inhalt/Organisation an.
UP
Unter 'Inhalt/Verfassen' gibt man die Texte, die veröffentlicht werden sollen, ein. Dem Artikel weist man eine 'Sektion' sowie bis zu zwei Kategorien zu. Daneben kann der Artikel als:
Unter 'Fixiert' wird ein Artikel, unabhängig von seinem Veröffentlichungsdatum', an einer Stelle in der Seitenvorlage fixiert. Mehr dazu unter ????. Schaltet man den Artikel 'Live' wird der Artikel direkt veröffentlicht.
Unter 'Exzerpt' versteht man einen Anreißer. Nicht der gesamte Artikel muß somit angezeigt werden, sondern nur eine bestimmte Anzahl an Worten. Damit kann man auf der Einstiegsseite zahlreiche Artikel anreißen und erspart dem Besucher elend langes scrollen der Startseite. Mehr dazu in dem Artikel: Wie gibt man Artikel und Exzerpts gleichzeitig aus?.
Soll einem Leser des Artikels die Möglichkeit eingeräumt werden diesen zu kommentieren, klickt man das 'Kommentare' Feld rechtsseitig an.
Unter 'Kommentare einladen mit:' kann man die Kommentareinladung verändern.
Zum Beispiel kann man hier eingeben: Senf dazugeben, Diskuttieren, Was
zu sagen? ... oder was man eben so möchte. Die Standardeinladung ist
'Kommentieren'.
UP
TXP hat eine ganze Anzahl eigener Tags. Man findet sie aufgelistet unter 'Nützliche Tags' auf der linken Seite unter:
Einen ausgezeichnete Überblick über alle 'Tags' findet man im Textbook (English)
und in der deutschen Tag-Liste.
Unbedingt lesen!
UP
'Bausteine (engl.: forms) beinhalten eine Zusammenstellung der TXP eigenen
Tags. In sie können
auch CSS/PHP Angaben eingeschlossen werden. Sie regeln die Artikelausgabe,
die Formatierung einer Linkliste etc.
Artikel könnten
z.B. so aussehen, dass der Autorenname unter dem Text steht und das Datum
oben links. Wäre zwar etwas ungewöhnlich aber denkbar. Diese
Art der Formatierung erreicht man durch das Anlegen eines 'Bausteins'.

Ein 'Baustein' könnte z.B. so aussehen:
<strong><txp:permlink><txp:title /> || <txp:posted/></txp:permlink></strong>Das bedeutet nichts anderes als, dass der Titel des Artikels <txp:title /> fett formatiert ist <strong> und auch als permanenter Link <txp:permlink> auf den Artikel dient. Direkt nach dem Artikel folgt das Datum (<txp:postet />) der Veröffentlichung. Darunter steht der Text <txp:body />. Comments sind möglich <txp:comments_invite />.
<div class="artiUp"><txp:body /></div>
<p><txp:comments_invite /></p>
<p>* * *</p>
Der neu erstellte 'Baustein' wird unter einem eigenen Namen und dem dazugehörigen
'Formentyp' (das ist wichtig) gespeichert.
Um z. B. alle Artikel auf der
Startseite mit diesem Baustein auszugeben, klickt man unter Präsentation/Seitenvorlage
-> Nützliche Tag -> Artikel (einzeln oder als Liste)
selektiert den Baustein und kopiert den Tag dann an die Stelle in der Seitenvorlage,
wo die Artikel erscheinen sollen.
Beispiel:
<txp:article
form="meinArtikel" limit="10" />
Genauso verfährt man mit Linklisten etc.

Weiteres zu 'Bausteinen' im Praxis-Beispiel.
UP
Permalinks sind Links, die sich auf den Artikel in seiner Sektion beziehen.
Klickt man auf den Permalink eines Artikels, wird der Artikel
innerhalb seiner Sektion angezeigt.
UP
'Stilvorlagen' beziehen sich auf komplette CSS Stylesheets, die das grundsätzliche Aussehen einer Seite regeln. Also: Hintergrundfarbe, Schriftgrösse, Abstände etc. Jeder einzelnen Seite kann ein eigenes Layout verpaßt werden, in dem man unterschiedliche Stilvorlagen einbindet.
Zuerst muß das
Stylesheet dafür
kreiert werden. Ich mache das in Dreamweaver und kopiere dann die CSS-Angaben
in das Eingabefeld unter 'Stilvorlagen'. Dann speichert man die neue vorlage
unter einem Namen. Als nächstes geht man zu 'Seitenvorlage', selektiert
die Seite, der man die erstellte Stilvorlage zuweisen möchte.
In der Liste der 'Nützlichen Tags', unter Verschiedenes findet man den
Tag: Link zur CSS-Datei. Diesen klickt man an und generiert
dann den Tag mit der Stilvorlage. Der sieht so aus:
<link rel="stylesheet" href="<txp:css n='stylename'
/>" type="text/css" />
Wie sonst auch üblich
können mehrere Stilvorlagen eingebunden werden. Für jedes Stylesheet
muß solch ein Tag generiert
werden. Also man kann nicht hintereinanderweg die Stylenamen schreiben.
<link rel="stylesheet" href="<txp:css n='main, navi, nochSchoener'
/>" type="text/css" />>
UP
Im
nächsten Kapitel gibts ein Praxisbeispiel-> GO